Warum mein Blog so einen merkwürdigen Namen hat.

Carpe diem!

Lebe jeden Tag als wenn es Dein letzter wäre!

Jede mit jeder Minute die Du im Ärger, versäumst Du 60 glückliche Sekunden Deines Lebens.

Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.

Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schau nach vorn und nicht zurück! Tu was du willst, und steh dazu; denn dein Leben lebst nur du!

Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast.

Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu werden.

Es gibt Millionen von Lebensmottos. In Facebookprofilen, als Wandtattoo, als Körpertattoo, auf Glückwunschkarten, auf Häuserwänden, auf Ubahnsitzen, als Gravuren in Ringen – selbst Toilettenwände bleiben nicht verschont. Mich nerven diese Sprüche wie die Pest. Wer bitte lebt denn schon jeden Tag so als wenn es sein letzter wäre? Als würde ich an meinem letzten Tag in die Arbeit fahren, in der schäbigen Kantine essen und meine Familie und gesamten Freunde nicht sehen. Quatsch! Ich würde ne fette Party schmeißen, wäre an irgendeinem schönen Sandstrand, würde die Nacht durchmachen, das teuerste Steak ever essen und bunte Seifenblasen in die Luft pusten.

60 glückliche Sekunden sind toll, ja, aber trotzdem ärgere ich mich mindestens eine Minute wenn meine Arbeit nicht gewürdigt wird, mir jemand Unrecht tut, eine Sache nicht stattfindet, auf die ich mich wochenlang gefreut habe, ich ewig auf die nächste Ubahn warten muss, der Mann meiner Träume bei Whatsapp nicht zurückschreibt, ich zu früh aufstehen muss oder mein Lieblingsweißbrot im Rewe ausverkauft ist.

Also scheiß auf Lebensmottos! Macht was Ihr wollt und tut es mit dem Herzen. Und ja, wenn man 8 Wochen durch Asien reisen möchte, dann muss man vorher dafür arbeiten, damit man sich das leisten kann. Das heißt dann eben früh aufstehen, ewig auf die Ubahn warten, viel arbeiten und riskieren dass die Arbeit nicht gewürdigt wird, keine Zeit haben abends noch Freunde und Familie zu sehen und keine Antwort auf seine Whatsapp Nachricht zu bekommen. Und bitte bitte pappt Euch keine 0-8-15 Lebensmottos an die Wand oder auf die Haut. Denn irgendwann kommt der Tag an dem Ihr merkt Ihr lebt Euer Motto nicht. Das Beste aus jeden Tag zu machen ist sicherlich nicht verkehrt.

Thats life! So ist das Leben! Also carpe diesen scheiss diem!

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4 Kommentare

  1. Obwohl ich nicht gerne zitiere, möchte ich dem dennoch eine Aussage von Hubert Sauper hinzufügen.

    „Die wirkliche Gafahr im Leben ist ja nicht, dass man sich weh tut oder abstürzt oder so. Sondern dass man sein eigenes Leben nicht lebt. Dieses Diktat von Absicherung und in Ruhe leben mit Zaun ums Haus – das ist eigentlich der größte Wahnsinn.“

    Das bringt es genau am Punkt. Egal was du tust, Hauptsache es macht dir Spaß. Das verstehe ich unter „carpe diesen Scheiss diem“ 😉

    Gratuliere übrigens und viel Spaß beim bloggen 😉

  2. Ach Mädchen, carpe diem meint nicht, nutze den Tag. Gemeint ist nicht, genieße die Zeit. Die Zeit zu genießen, das macht das Tier, indem es frisst bzw. sich paart oder irgend eine andere Gelegenheit, die im gerade durch den Kopf geht, nachgeht. Der Mensch zeigt sich jedoch zu durch die Fähigkeit zur planmäßigen Handeln aus. Insofern meint der Spruch, nutze die Zeit um deine Ziele zu erreichen. Welche hast du? welche verfolgst du mit deinem Blog.

    1. Ich glaube carpe diem ist ein wenig Interpretationssache, aber sicherlich hast Du recht in dem was Du schreibst. Wenn Du meinen ersten Artikel gelesen hast, weißt Du dass ich mir sehr schwer tue was die Festlegung von Zielen angeht. Eins meiner Ziele ist aber mit Sicherheit ‚glücklich sein‘ und der Blog trägt dazu bei. Das Schreiben bin ich und wenn es dazu noch andere erfreut oder interessiert was ich schreibe umso besser.

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