Der Countdown läuft.

Nun sind es nur noch maximal vier Wochen bis zu meinem errechneten (Entbindungs-)Termin und so langsam wächst die Aufregung. Der Geburtsvorbereitungskurs ist erfolgreich absolviert, die Wickelkommode aufgebaut, das Babybettchen endlich da, der zukünftige Kinderarzt informiert und der Elterngeldantrag online vorbereitet.

Trotzdem fühlt es sich für mich einfach noch sehr abstrakt an. Die Vorstellung, dass ich in den nächsten Wochen Wehen bekomme (wie wird sich das anfühlen?), wir ins Krankenhaus fahren und dort ein hoffentlich gesundes Baby aus meiner Vagina flutschen soll – wow – das ist einfach mal crazy! Auch die Vorstellung, dass es irgendwann auf meinem Bauch liegt und meine Brust suchen wird, ist für mich ein bisschen abgefahren. Wird das Stillen funktionieren? Im Geburtsvorbereitungskurs habe ich bereits mit Lukas, dem Plüschhasen, üben dürfen. Seine Ohren waren ein wenig im Weg, aber er sah vorher als auch nachher sehr glücklich aus. Ich bin also zuversichtlich.

Sonst geht es mir ganz gut. Die Schwangerschaftsbeschwerden nehmen natürlich ein wenig zu. Schlafen wird zunehmend schwerer, ich bin schneller müde, nicht mehr so fit und manchmal auch aufgrund des fehlenden Zuckers ein wenig grummelig. Ich muss weiterhin auf meine Blutzuckerwerte achten und inzwischen auch mehrfach täglich Insulin spritzen. Ich freue mich jetzt schon auf die ersten Lebkuchen, Stollen und Kinderschokolade. Mini ist bereits jetzt schon ein Maxi und wenn er so weiter macht, schafft er G.s Geburtsgewicht. Das waren fast 5kg. Hilfe!

Ich genieße meinen Mutterschutz in vollen Zügen: Treffe mich mit Freundinnen zum Brunchen, schlendere durch Ikea und Sostrene Grene #Werbung, bastele Sachen für Weihnachten, koche, mache ein paar ausgedehnte Spaziergänge und genieße einfach mal frei zu haben ohne irgendwelche Verpflichtungen.

Rumpelstilzchen.

Letztes Wochenende hat eine Freundin von uns drei Namenstipps abgegeben und ich war sehr sehr überrascht, denn es war ein Volltreffer dabei. Da Weil ist unser Favoritenname weder unter den Top 10 der derzeitigen Babynamen Hitliste, noch irgendwie außergewöhnlich, noch hat er sonst wie einen Bezug zu uns. Wir haben ihn noch niemanden verraten. Nun weiß ich also wie sich Rumpelstilzchen gefühlt haben muss und hätte es ihm gern gleich getan und mit dem Fuß aufgestampft und „Das hat Dir der Teufel gesagt!“ geschrien. Ich hab mich aber so normal wie möglich verhalten, aber habe G. nicht anschauen können. Um hier Missverständnisse zu vermeiden: Nein, wir werden unser Kind nicht Rumpelstilzchen nennen. Ich finde die Namensgebung aber immer sehr spannend, denn sie sagt einiges über die Eltern und deren Vorlieben aus. Ob nun Lara-Sophie, Paul, Chayenne-Wateroo oder einfach nur Martin – die Eltern haben sich ja (hoffentlich) dabei etwas gedacht.

Wir haben uns bei der Namensfindung auch gar nicht so schwer getan und waren uns da schnell einig. Zeigt wahrscheinlich wieder einmal mehr, dass G. und ich einfach super zusammen passen. Hoffentlich funktionieren wir auch als Eltern so gut. Ich bin auf jeden Fall froh in G. einen Mann gefunden zu haben, der sich auf seine Vaterrolle sehr freut und die mit Sicherheit bestens ausfüllen wird.

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