Was soll man zur Geburt eines Kindes schenken?

Diese Frage hat mich in den letzten 20 Jahren beschäftigt und erst jetzt weiß ich dass ich alles falsch gemacht habe. Meine Freundinnen haben wohl als Höflichkeit den Mund gehalten und das Geschenk dezent in irgendeiner Ecke verschwinden lassen.

Erst jetzt, nachdem ich selbst eine Mama bin, weiß ich wie das mit dem Schenken gut funktioniert. Und damit man zukünftig diese Tipps auch im Internet findet, dachte ich, das ist ein Blogeintrag wert.

Die Klassiker.

Seit dem Mini auf der Welt ist, trudeln bei uns massenweise Päckchen mit Glückwunschkarten ein. Es war eine richtige Flut und ich war wirklich gerührt und überwältigt wer alles an uns gedacht hat und sich mit der Auswahl der Geschenke richtig Mühe gegeben hat.

Es kamen reihenweise Kuscheltiere hier an. Dieses Jahr sind Füchse und Elefanten scheinbar im Trend. Davon haben wir gleich mehrere bekommen. Dafür keinen einzigen Teddy, aber eine Avokado mit Gesicht und Mütze (ist ja auch noch Winter) mit der Mini kuscheln kann. Ich finde die neue Vielfalt bei Kuscheltieren aber super. Egal ob Octopus, Brokkoli oder Garnele. Kuscheltiere gehen immer wie ich finde.

Weiterhin kam natürlich der Klassiker schlechthin bei uns an: Eine Ladung Strampler. Leider alle in Größe 68, weil jeder ganz clever dachte, ich kauf lieber nicht zu klein, weil das ja „alle“ machen. Tun sie nicht. Wir haben jetzt jedenfalls ne ziemliche Auswahl in 68.

Ganze vier Mal haben wir den Oball geschenkt bekommen. Wer sich fragt was das ist, guckt hier. Mini lernt gerade erst das Greifen, aber wenn er es dann kann, wird es sicher sein Lieblingsspielzeug. Alle Makis meinten jedenfalls dieser Oball ist unverzichtbar.

Kleine Deckchen, selbstgestrickt oder gekauft, haben wir auch mehrere erhalten. Auch davon sind mehrere von Vorteil, damit man für jeden Platz von Mini eine griffbereit hat: im Auto, in der Federwippe, im Bettchen, unterm Spielebogen.

Eine Windeltorte. Fand ich früher immer albern, aber ist in der Tat ein seeeehr praktisches Geschenk, denn Windeln kann man immer gebrauchen.

Was ich mit dem Wissen von heute schenken würde.

Bücher, Bücher, Bücher. Klar dafür ist Mini noch zu klein, aber Kinderbücher fehlen in meiner Bibliothek. Kinderliedertexte kann ich auch nicht mehr auswendig und mit dem Handy neben dem Bettchen zu sitzen nur um die Lyrics zu googeln ist auch irgendwie doof. Wimmelbücher, Babybilderbücher, Märchenbücher- wir sind für alles dankbar. Ein schönes Geschenk war auch das Buch für frischgebackene Mütter „Wow Mom – Der Mama Mutmacher“ von Lisa und Katharina, den Mama Bloggerinnen von Stadt Land Mama. Bücher wie „Oh je ich wachse!“ oder „Baby Jahre“ sind auch echte Klassiker.

Ein Massagegutschein für die Mama ist auch ziemlich toll. Ich bin soooo verspannt!!!

Gutscheine für Babyonlineshops oder DM sind zwar praktisch und nicht so liebevoll, aber man benötigt doch sooo viel.

Ausrangierte Klamotten der Kinder meiner Maki Freundinnen waren und sind immer noch sehr beliebt bei mir.

Was selbst Gekochtes, was sich einfrieren lässt. Ich hab immer noch stäääändig Hunger.

Ein Mobile. Wir hatten tatsächlich keins selbst besorgt. Eins von den Schwiegereltern hängt jetzt über dem Wickeltisch und er liebt es.

Stillpads, Brustwarzensalbe, Brustwarzenkompressen – alles damit das Stillen etwas angenehmer wird.

Der Schlummerotter. Wir haben ihn (noch) nicht, aber ich will ihn. 🤪

Blumen. So simpel. Kommt niemand drauf, aber ich hab sie so gern in der Wohnung. Kauf sie mir aber auch einfach Selbst gern.

Mein Lieblingsgeschenk: ein Stilllicht. Hätte vorher nicht gedacht dass wir das brauchen, aber doch, nachts will ich nicht mehr ohne sein.

Ein Muff für den Kinderwagen. Ohne den würde ich gerade keine 30 Minuten Spaziergang aushalten.

Babyhandtücher und Waschlappen. Letzteres kann man nicht zu viel haben.

Drei Monate nach der Geburt von unserem Mini trudeln hier übrigens manchmal immer noch Geschenke ein und ich bin dafür echt dankbar. Es war überwältigend zu sehen wer auf einmal alles an einen denkt. Teilweise war ich echt überrascht. Da bekam ich Päckchen von Ex-Kollegen, die ich schon mehrere Jahre (!) nicht mehr gesehen habe… oder von Freunden von Freunden. Die Geburt eines Kindes ist wirklich etwas Besonderes und ich schäme mich ein bisschen, wie lieblos, ich manchmal Geschenke für die Babys von Freunden ausgewählt habe. Mit eigenem unerfüllten Kinderwunsch, verlor ich am Schenken auch immer mehr die Freude und bin echt froh, dass mir das keiner übel genommen hat. Ich hoffe Ihr macht es ein wenig besser, nicht zuletzt nach diesem Beitrag hier.

PS: Natürlich MUSS man gar nichts schenken. Ich hatte ehrlich gesagt auch gar keine Erwartungen, erst recht nicht von Bekannten, die mir gar nicht so nahe stehen. Aber ich hab mich wirklich riesig gefreut wie viele Menschen an uns gedacht haben und Mini wird an dem ein oder anderem Geschenk noch sehr lange seine Freude haben.

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