Allgemein

Scheiss auf Valentinstag

Valentinstag,

der verhasste Tag aller Singles. Wenn nicht noch etwas ganz unvorhersehbares kommt, scheine ich den Tag der Verliebten dieses Jahr tatsächlich mal nicht allein in meinem superhässlichen Schlafanzug mit Frühstück im Bett und dem Gute-Zeiten-Schlechte-Zeiten-Marathon zu verbringen. Obwohl ich zugeben muss, dass mir der hässliche Schlafanzug fast schon ein bisschen fehlt und den GZSZ Marathon am Samstag habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. Ich bin ja jetzt in einer Beziehung und habe einen Freund. Da muss ich mir mein Frühstück nicht mehr mit Leon Moreno, Jo Gerner oder Kathin Flemming teilen.

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10 Dinge die meine Zeit als Studentin in den Zwanzigern einfach nur großartig mach(t)en

In einer „How I met your mother“ Folge schreibt der 15jährige Marshall in einer Folge einen Brief an sein 30jähriges Ich. Darin steht er soll ein teures Auto fahren und eine heiße Frau haben, jedoch soll er nie ein „Firmenfuzzi“ werden. Ich glaube ich hätte mir damals geschrieben, dass ich einfach glücklich sein soll in dem was ich tue und mit den Leuten mit denen ich zusammen bin. Allerdings hätte ich gern in meinen Zwanzigern einen Brief aus der Zukunft, dem heutigen Jetzt, empfangen, den ich hier gern veröffentlichen möchte. Einige der Ratschläge habe ich gar nicht nötig gehabt, denn ich habe unbewusst vieles gemacht von dem was ich mir jetzt raten würde. Andere Sachen wären sicherlich hilfreich gewesen. Und vielleicht schauen ja auch ein paar Mitzwanziger auf meinen Blog und können mit den zehn Punkten mehr anfangen. (mehr …)

Vietnam, Vorsätze, Verbalinkontinenz

Da bin ich wieder. Fünf lange Wochen in Südostasien mit traumhaften und einzigartigen Erlebnissen liegen hinter mir.

An einem der letzten Tage bin ich von einem Boot bei strahlendem Sonnenschein ins dunkelblaue Meer gesprungen (und musste mir dabei – voll mädchenhaft die Nase zu halten). Weil das mit den Fotos nicht so gut geklappt hat, musste ich sogar 3x springen und der Guide hat trotzdem kein anständiges Bild zustande gebracht: (mehr …)

Old school

Manchmal bin ich ja ein bisschen old school. Dann schreibe ich auch gern mal selbstgebastelte Weihnachtskarten und persönliche Briefe. Postkarten oder Briefe im Briefkasten von Freunden empfinde ich wie ein Geschenk. Ihm habe ich gestern auch etwas geschrieben und dabei ist mir aufgefallen, dass ich von ihm noch nie etwas Handgeschriebenes gesehen habe. Ich weiß also gar nicht wie abgrundtief hässlich oder göttlich schön seine Schrift so ist. Männer haben ja in der Regel eh nicht so eine schöne Handschrift. Und irgendwie würde das auch ein bisschen zu ihm passen.

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Facebook Likes

Ich gebe zu ich bin ein wenig verschwenderisch geworden was meine Facebook Likes angeht. Ich like gern Artikel vom Postillon, die Profilbilder von meinen Liebsten, Streetart, Reisebilder und den ein oder anderen Musiker. Aber es gibt Leute in meinem Netzwerk die sind mir wirklich unheimlich. Ja, ich muss es leider so nennen. Die verkaufen für ein Like ihren linken Zeh (und zwar den großen) oder ihre Oma. Im Laufe meines Facebooklebens haben mich tatsächlich schon Nachrichten wie die Folgenden erreicht. Ihr werdet schnell merken, welcher Teil der Nachricht frei dazu erfunden ist. Aber mich erreichen diese Worte genauso wie die eigentliche, ursprüngliche Nachricht. (mehr …)

Liebe auf den ersten Blick

Es ist nun schon fast 5 Jahre her. Ich war noch neu in der Stadt und kannte mich nicht aus. Ich stand vor der Bar, vor der wir uns verabredet hatten und wartete gespannt auf Dich. Wir „kannten“ uns noch aus der Heimat, wobei kannten der falsche Ausdruck ist. Mehr als ein freundlicher Gruß war damals nicht drin. Schon früher fand ich Dich immer sehr hübsch und so sympathisch. Mochte Deine lockere Art. Aber mehr als ein kurzes Gespräch an der Uni war nie drin. Du warst damals ja auch in einer Beziehung wie ich später erfuhr und ich hatte ein paar lockere Geschichten und später ebenfalls einen Freund. Wir hatten keine Chance uns näher kennenzulernen oder besser gesagt nutzen wir die Chance einfach nicht.
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Ich stelle mich lieber tot als zu kommunizieren*

*Untertitel: Der Everest ist so ca. 12.000m hoch

Letzte Nacht klingelte es an meiner Tür. Nachts. Halb 12. G. lag bereits in meinem Bett und kuschelte sich an mich. Wer konnte das also noch sein? Vor gut einem Jahr stand mal ein sehr betrunkener und verwirrter Mann in Lederhosen vor meiner Wohnungstür, der sich anscheinend im Haus geirrt hatte. Kann ja mal passieren nach fünf Maß. Ich hab mich allerdings ganz schön erschrocken und ihm die Tür vor der Nase direkt wieder zugeschlagen. Sollte es diese Nacht ein Wiedersehen mit dem Lederhosenmann geben? Ich überlegte einfach liegen zu bleiben und mich tot zu stellen. Das mache ich inzwischen ziemlich oft so, wenn ich kein Zalandopäckchen und auch keinen Besuch erwarte. Allerdings hatte ich ja G. neben mir der mich sicher beschützen würde und mich bereits schon interessiert fragte, ob das mein Zweitfreund wäre. Oder auch meine Zweitaffäre. Ich war mir nicht sicher. Manchmal holt einen die Vergangenheit ja auf einen Schlag wieder ein. Ich überlegte kurz, öffnete dann aber neugierig die Wohnungstür.

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Herbst Checklist

Heute ist der kalendarische Herbstanfang. Ich sollte mich beim Sommer 2015 noch entschuldigen. Ich habe ihn zu früh geschimpft. Es war traaaaaaaaaaaumhaft hier. Endlich mal mehrere Tage am Stück Sonne pur. Wespenattacken, übel riechende Ubahnmitfahrer, Büro ohne Klimaanlage, stinkende Mülltonnen im Hinterhof, eine Nierenentzündung, bei 35C im kilometerlangen Stau stehen – es blieben keine Wünsche offen.

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34 und immer noch nachts Kekse im Pyjama essen und über Jungs tratschen

Heute ist es also mal wieder so weit. Geburtstag. Ich mache den Turn und werde 34. Gleich fahre ich mit den Liebsten der Lieben (einer reinen Mädchentruppe, weil Jungs ja meistens blöd sind) in den bayrischen Wald auf eine Hütte. Dort werden wir das Wochenende zusammen verbringen: Pyjamas tragen, Kekse essen, über Jungs reden, uns gegenseitig die Nägel lackieren, in der Sonne sitzen und verstecken spielen. So wie damals. Manches ändert sich einfach nicht und das ist auch gut so.

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