Ich stelle mich lieber tot als zu kommunizieren*

*Untertitel: Der Everest ist so ca. 12.000m hoch

Letzte Nacht klingelte es an meiner Tür. Nachts. Halb 12. G. lag bereits in meinem Bett und kuschelte sich an mich. Wer konnte das also noch sein? Vor gut einem Jahr stand mal ein sehr betrunkener und verwirrter Mann in Lederhosen vor meiner Wohnungstür, der sich anscheinend im Haus geirrt hatte. Kann ja mal passieren nach fünf Maß. Ich hab mich allerdings ganz schön erschrocken und ihm die Tür vor der Nase direkt wieder zugeschlagen. Sollte es diese Nacht ein Wiedersehen mit dem Lederhosenmann geben? Ich überlegte einfach liegen zu bleiben und mich tot zu stellen. Das mache ich inzwischen ziemlich oft so, wenn ich kein Zalandopäckchen und auch keinen Besuch erwarte. Allerdings hatte ich ja G. neben mir der mich sicher beschützen würde und mich bereits schon interessiert fragte, ob das mein Zweitfreund wäre. Oder auch meine Zweitaffäre. Ich war mir nicht sicher. Manchmal holt einen die Vergangenheit ja auf einen Schlag wieder ein. Ich überlegte kurz, öffnete dann aber neugierig die Wohnungstür.

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Wenn man als Solo-Gast auf einer Hochzeit eingeladen ist…

Letztes Wochenende war ich mal wieder allein auf einer Hochzeit. Ich war noch nie wirklich in Begleitung auf einer Hochzeit, denn als ich noch ein Pärchen war, wollten meine Freunde noch nicht heiraten und als ich frisch getrennt war, dachten alle Frauen anscheinend, dass sie ihre Männer jetzt schnell fest halten müssten und heirateten eine nach der anderen. Zurecht! Ich hätte sonst bestimmt der ein oder anderen sofort den Typen ausgespannt und jedem von ihnen fünf Kinder angehangen.

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Herbst Checklist

Heute ist der kalendarische Herbstanfang. Ich sollte mich beim Sommer 2015 noch entschuldigen. Ich habe ihn zu früh geschimpft. Es war traaaaaaaaaaaumhaft hier. Endlich mal mehrere Tage am Stück Sonne pur. Wespenattacken, übel riechende Ubahnmitfahrer, Büro ohne Klimaanlage, stinkende Mülltonnen im Hinterhof, eine Nierenentzündung, bei 35C im kilometerlangen Stau stehen – es blieben keine Wünsche offen.

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Und Tschüss! Bleib wo der Pfeffer wächst!

Jaja, ich bin immer noch total verliebt. Herzchenscheisse hoch drölfzehn. Verliebte Blicke und kitschige Whatsapp Nachrichten. Blumen, Sex und nochmal Sex, „Ich vermiss Dich schon wieder“ – Nachrichten nach noch nicht mal 24 Stunden und immer mehr das Gefühl endlich auch mal Glück zu haben.

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Sonntagmorgen

Sonntagmorgen.
Ich schlafe noch und neben mir liegt dieser unglaublich attraktive Mann. Er kuschelt sich von hinten an mich ran und legt seinen Arm um mich. Löffelchenstellung. Das fühlt sich so warm und geborgen an. So ein Gefühl gab es schon lang nicht mehr in meinem Leben. So wache ich gern auf an einem Sonntagmorgen.

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34 und immer noch nachts Kekse im Pyjama essen und über Jungs tratschen

Heute ist es also mal wieder so weit. Geburtstag. Ich mache den Turn und werde 34. Gleich fahre ich mit den Liebsten der Lieben (einer reinen Mädchentruppe, weil Jungs ja meistens blöd sind) in den bayrischen Wald auf eine Hütte. Dort werden wir das Wochenende zusammen verbringen: Pyjamas tragen, Kekse essen, über Jungs reden, uns gegenseitig die Nägel lackieren, in der Sonne sitzen und verstecken spielen. So wie damals. Manches ändert sich einfach nicht und das ist auch gut so.

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Auf den Philippinen mit Tao Philippines, von Palawan und dem Leben in Freiheit

Es ist schon wieder über ein Jahr her dass ich allein auf den Philippinen war, aber ich muss noch oft an diesen traumhaften Inselstaat denken, der mich so liebevoll und herzlich willkommen geheißen hat. Bevor ich von Bangkok nach Manila flog tourte ich etwas mehr als 3 Wochen zusammen mit A. (der besten Backpackingbegleitung die ich kenne) durch Thailand. Ich war also dank zahlreicher Massagen, Sonnentage, mehreren Ananassäften mit Sang Som und netten Reisebekanntschaften bereits tiefenentspannt. (mehr …)