Danke

Mama und Oma sind die Besten

Meine geliebte Oma ist gestorben als ich 15 war. Das ist mittlerweile schon ziemlich lang her. Also so 10 Jahre. Na gut. Etwas mehr vielleicht. So drölfzehn oder viefzehn. Jedenfalls muss ich trotzdem noch unglaublich viel an sie denken. Sie war so ein herzensguter Mensch und hat für ihre Enkelkinder alles gemacht. Meine Mama hat viel von ihr geerbt. Sie ist ebenfalls sehr aufopferungsvoll für ihre geliebten Menschen. Für uns und meinen Papa hat sie immer alles stehen und liegen gelassen und sich und ihr eigenes Glück hinten angestellt. Oma genauso. Oma kam früher zweimal die Woche zu uns und hat geputzt und gebügelt, hat mit uns Kindern Kakao getrunken und immer was Kleines mitgebracht. Das war die Zeit in der ich mich wie ein Schneekönig über ein Überraschungsei oder ein Kindercountry gefreut habe. Oma fehlt mir. Nicht wegen der Ü-Eier. Nein, Oma war einfach Urlaub. Oma war wohlfühlen. Bei Oma war die Welt in Ordnung. Ich musste nur an ihrer Tür klingeln und ich ich konnte diese heile Welt betreten. Dann konnte ich auf ihre Oma-Couch, den Fernseher anschalten und Oma kochte Spaghetti oder Gulasch. Ich wünschte, ich könnte noch einmal mit meiner Oma sprechen und ihr erzählen wie dankbar ich ihr für alles bin. (mehr …)

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glücklich

Erinnert Ihr Euch noch an mein Vorhaben im Jahr 2015 alle glücklichen Momente in einem Glas zu sammeln? Seit meinem Kubaurlaub im März / April sind wahnsinnig viele kleine, bunte Zettelchen in diesem Glas gelandet. Ja, klar! Jetzt bin ich ja auch ein bisschen verknallt (oder vielleicht sogar schon an der Schwelle zum verliebt sein), da macht natürlich alles viel mehr Spaß… aber tatsächlich füllen Momente mit Freunden immer noch die meisten der Zettelchen im Glas.

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Ich sage Daaaaankeschön!

Nachdem das mit dem Prinzessinnen Dasein nicht so gut geklappt hat (Bisher: Keine Krone! Kein Prinz! Kein Schloß! Kein Kleid! Kein Frosch! Kein Bär! Einfach gar nichts hat geklappt!), bin ich nun seit Mittwoch wieder im Büro und starre meinen Bildschirm an. Er starrt zurück und scheint darauf zu warten dass ich irgendetwas für oder mit ihm tu. Nach ca. 2 stündigem gegenseitigem Starren in mein unglaublich gefülltes Emailpostfach, finde ich den Browser und öffne Facebook. Nur mal kurz schauen, was so los ist bei meinen Freunden und Bekanntschaften und äh – Leuten, die ich nur einmal im Leben getroffen habe, aber die alle ein scheinbar viel interessanteres Leben als ich führen. Kirsten grinst mich ganz oben auf meiner Timeline aus Kambodscha an, vor ihr ein Teller frittierter Taranteln. Ob sie die Dinger wirklich probiert hat? Martin ist jetzt in Kuala Lumpur. Schön für ihn. Christine hat ihr Profilbild geändert. Man sieht sie nur von hinten. Sie starrt aufs Meer. Soll wohl verträumt-sehnsüchtig wirken. Ich starre nur in meinen Bildschirm. Immer noch. Aber Facebook ist immerhin interessanter als mein Emailpostfach.

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