familie

Der Plan und das Leben.

Nun winkt die Vier.Null und lässt sich nicht mehr aufhalten oder wegschieben. In ein paar Tagen ist es so weit. Als Kind freut man sich noch über jeden Turn und nun denke ich mir „Vierzig? Oh Gottohgott!!“ (mehr …)

Zuversicht.

In meiner 19. Schwangerschaftswoche stand das zweite große Screening bei Herrn Dr. Ruh an. G. durfte mich begleiten, musste aber im Treppenhaus warten, bis wir zum Arzt hineingelassen wurden. Wie immer musste ich erst einmal Urin abgeben. Wie immer war ich vorher zu Hause extra noch einmal gegangen, weil ich nicht dran gedacht hatte und presste die letzten Tropfen heraus. Mein Blutdruck wurde gemessen. Alles okay. So weit so gut. (mehr …)

Ist da etwas?

Ich hatte den Herzschlag unseres Minis gesehen! Als ich aus der Praxis kam, rief ich sofort G. an und erzählte schluchzend am Telefon, dass alles gut wäre. Natürlich fiel ihm auch ein riesiger Stein vom Herzen und ich spürte wie sehr er sich freute. Ich schickte ihm eine Nachricht mit dem Ultraschallbild. Das Mini war gerade mal 8,7mm groß und es ging ihm gut. Diese unglaubliche Erleichterung die ich verspürte, könnt Ihr Euch kaum vorstellen, obwohl es wieder nur eine Hürde von vielen war, die wir noch zu nehmen haben, bevor wir uns wirklich Eltern nennen dürfen. (mehr …)

Bist Du schon MAKI oder isst Du sie noch?

Ich hatte hier ja schon einmal darüber berichtet wie schade ich es finde, dass manche Menschen in ihren Beziehungen so aufgehen, dass sie sich selbst dabei vergessen. Aus dem ICH wird ein klebriges WIR. Natürlich ändern sich viele Dinge wenn man eine Beziehung eingeht, aber trotzdem sollte man sich doch weiterhin treu bleiben und nicht nur im WIR existieren. (mehr …)

Kurz vor sieben

Manchmal wünsche ich mir es wäre noch einmal kurz vor sieben und es gibt Abendessen in unserer alten Küche an dem alten rustikalen Holztisch mit der gemütlichen Sitzecke. Mama hat Hagebuttentee gekocht, schneidet Brot und hat die Wurst und den Käse dekorativ auf einer Holzplatte zusammengestellt. In der Küche ist der Ofen angeheizt und meine Katze liegt neben mir auf der Sitzbank, zusammengerollt zu einem schwarzweißen Knäul. Papa kommt gerade nach Hause, legt seine Tasche im Flur ab und gibt uns Mädels einen Kuss zur Begrüßung. Seine Sachen riechen nach Werkstatt. Ich mag den Geruch. (mehr …)

Wenn Freundinnen Mamas werden…

Seit letztem Wochenende bin ich bei Ella, einer Freundin die ich vor mehr als 10 Jahren bei einem gemeinsamen Praktikum kennengelernt habe. Wir haben uns gleich an unserem ersten Tag kennen (und lieben) gelernt. Manchmal trifft man im Leben so Personen, die man auf Anhieb sehr mag. Wir waren beide Single, sind zusammen um die Häuser gezogen, haben uns unsere Lebensgeschichten erzählt, saßen mit Picknick in der Sonne und haben einfach unsere gemeinsame Zeit unwahrscheinlich genossen. Auch nach dem Praktikum sind wir trotz unterschiedlicher Wohnorte in engen Kontakt geblieben. Wir feierten Silvester zusammen, fuhren zusammen in den Urlaub, besuchten uns und unterstützten uns gegenseitig bei der ersten Job- und Männersuche nach dem Studium. Auch als wir beide in Beziehungen steckten blieb zwischen uns alles beim Alten, was nicht selbstverständlich ist. Denn viele meiner Freundinnen veränderten sich in Beziehungen und damit auch unsere Freundschaften. (mehr …)

Mama und Oma sind die Besten

Meine geliebte Oma ist gestorben als ich 15 war. Das ist mittlerweile schon ziemlich lang her. Also so 10 Jahre. Na gut. Etwas mehr vielleicht. So drölfzehn oder viefzehn. Jedenfalls muss ich trotzdem noch unglaublich viel an sie denken. Sie war so ein herzensguter Mensch und hat für ihre Enkelkinder alles gemacht. Meine Mama hat viel von ihr geerbt. Sie ist ebenfalls sehr aufopferungsvoll für ihre geliebten Menschen. Für uns und meinen Papa hat sie immer alles stehen und liegen gelassen und sich und ihr eigenes Glück hinten angestellt. Oma genauso. Oma kam früher zweimal die Woche zu uns und hat geputzt und gebügelt, hat mit uns Kindern Kakao getrunken und immer was Kleines mitgebracht. Das war die Zeit in der ich mich wie ein Schneekönig über ein Überraschungsei oder ein Kindercountry gefreut habe. Oma fehlt mir. Nicht wegen der Ü-Eier. Nein, Oma war einfach Urlaub. Oma war wohlfühlen. Bei Oma war die Welt in Ordnung. Ich musste nur an ihrer Tür klingeln und ich ich konnte diese heile Welt betreten. Dann konnte ich auf ihre Oma-Couch, den Fernseher anschalten und Oma kochte Spaghetti oder Gulasch. Ich wünschte, ich könnte noch einmal mit meiner Oma sprechen und ihr erzählen wie dankbar ich ihr für alles bin. (mehr …)