leben

Wenn Freundinnen Mamas werden…

Seit letztem Wochenende bin ich bei Ella, einer Freundin die ich vor mehr als 10 Jahren bei einem gemeinsamen Praktikum kennengelernt habe. Wir haben uns gleich an unserem ersten Tag kennen (und lieben) gelernt. Manchmal trifft man im Leben so Personen, die man auf Anhieb sehr mag. Wir waren beide Single, sind zusammen um die Häuser gezogen, haben uns unsere Lebensgeschichten erzählt, saßen mit Picknick in der Sonne und haben einfach unsere gemeinsame Zeit unwahrscheinlich genossen. Auch nach dem Praktikum sind wir trotz unterschiedlicher Wohnorte in engen Kontakt geblieben. Wir feierten Silvester zusammen, fuhren zusammen in den Urlaub, besuchten uns und unterstützten uns gegenseitig bei der ersten Job- und Männersuche nach dem Studium. Auch als wir beide in Beziehungen steckten blieb zwischen uns alles beim Alten, was nicht selbstverständlich ist. Denn viele meiner Freundinnen veränderten sich in Beziehungen und damit auch unsere Freundschaften. (mehr …)

Sonntagmorgen

Sonntagmorgen.
Ich schlafe noch und neben mir liegt dieser unglaublich attraktive Mann. Er kuschelt sich von hinten an mich ran und legt seinen Arm um mich. Löffelchenstellung. Das fühlt sich so warm und geborgen an. So ein Gefühl gab es schon lang nicht mehr in meinem Leben. So wache ich gern auf an einem Sonntagmorgen.

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Carpe diesen scheiss diem und zwar JETZT!

Ich glaube ich kenne nicht viele Menschen die von sich selbst behaupten glücklich zu sein. Noch nicht einmal zufrieden sind sie. Ständig sind wir am meckern. Es ist zu kalt. Ich hab zu viel Arbeit. Mein Freund hat einer Anderen hinterher geschaut. Ich weiß nicht was ich mit meinem Leben anfangen soll. Im Fernsehen läuft nur Mist. Die Mieten sind zu teuer. Das Essen schmeckt nicht. Ich muss zu früh aufstehen. Mein Chef nervt. Der Bachelor steht auf die falsche Blondine und Dschungelkönigin ist die Falsche geworden. Ich hab zu wenig Zeit. Bis der Mann kommt, den ich will bin ich 67. Ich bin zu alt. Erwachsen werden ist blöd. Früher war alles besser. In Zukunft muss alles besser werden.

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Ich sage Daaaaankeschön!

Nachdem das mit dem Prinzessinnen Dasein nicht so gut geklappt hat (Bisher: Keine Krone! Kein Prinz! Kein Schloß! Kein Kleid! Kein Frosch! Kein Bär! Einfach gar nichts hat geklappt!), bin ich nun seit Mittwoch wieder im Büro und starre meinen Bildschirm an. Er starrt zurück und scheint darauf zu warten dass ich irgendetwas für oder mit ihm tu. Nach ca. 2 stündigem gegenseitigem Starren in mein unglaublich gefülltes Emailpostfach, finde ich den Browser und öffne Facebook. Nur mal kurz schauen, was so los ist bei meinen Freunden und Bekanntschaften und äh – Leuten, die ich nur einmal im Leben getroffen habe, aber die alle ein scheinbar viel interessanteres Leben als ich führen. Kirsten grinst mich ganz oben auf meiner Timeline aus Kambodscha an, vor ihr ein Teller frittierter Taranteln. Ob sie die Dinger wirklich probiert hat? Martin ist jetzt in Kuala Lumpur. Schön für ihn. Christine hat ihr Profilbild geändert. Man sieht sie nur von hinten. Sie starrt aufs Meer. Soll wohl verträumt-sehnsüchtig wirken. Ich starre nur in meinen Bildschirm. Immer noch. Aber Facebook ist immerhin interessanter als mein Emailpostfach.

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