Die richtigen Worte

Der Urlaub war vorüber, der Alltag hatte mich wieder und auch meine Periode war zurückgekehrt. Rückschläge kannte ich schon, das war nicht mein erster. Deswegen schöpften wir mit der Zeit auch wieder Hoffnung und genossen die Sommermonate. Grillen an der Isar, draußen schlafen, wandern in den Bergen – es gab genügend Ablenkung von unserem heimlichen Wunsch, aber trotzdem dachte ich ständig darüber nach und war jedes Mal aufs Neue enttäuscht, wenn der rote Drache monatlich wieder Einzug hielt. (mehr …)

Stromboli

Zurück in den Alltag

Ich war eine Woche krankgeschrieben, in der ich alle Staffeln THIS IS US schaute und mich ein wenig meinem Selbstmitleid hingab. Körperlich ging es mir recht schnell besser, aber seelisch? Ich wusste nicht mit wem ich sprechen sollte. Ich erzählte es zwei Freundinnen, aber so richtig konnten sie glaube ich nichts damit etwas anfangen. Wie auch. Man kann es einfach nicht nachvollziehen, wenn es einem nicht selbst passiert. Meiner Familie erzählte ich erst einmal nichts. Ich wollte nicht dass sich jemand Sorgen macht, aber ich wollte auch nicht, dass alle wissen, dass wir jetzt in der aktiven Kinderwunschphase sind, obwohl sich das eh jeder denken konnte. Und G. war süß, aber auch schnell wieder im Alltag und da kam ich dann irgendwann auch wieder an. (mehr …)

Ausschabung

Was für ein Wort. Da steht es. Ganz nackt, einsam und provokativ, wie sonst nirgendwo. Meine Ärztin machte einen Termin für mich in der Klinik aus und meinte dass das jetzt nicht schön wäre, aber auch etwas Gutes mitbringt. Wir wissen nun dass ich schwanger werden kann. Und sie hätte mindestens 3-4 Frauen pro Woche, denen es ähnlich gehen würde. Trotzdem fühlte ich mich sehr allein gelassen damit. Es ist übrigens nicht immer eine Ausschabung notwendig, aber ich wollte es schnell hinter mich bringen und die Alternative hörte sich für mich einfach zu grausam an: Auf eine unkontrollierbare Blutung warten. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher was grausamer ist, weil so eine Operation eben auch nicht ohne ist und nicht spurlos an einem vorbei geht. (mehr …)

Der Wunsch nach Babyscheisse

Ja, ich bin wieder da. Zumindest bis zum nächsten Au Revoir. Mein letzter Artikel war ein gelungenes Come Back. Ich bin nicht Take That, sondern eher U2. Scheinbar wollt Ihr meinen Dünnpfiff aus Herzchenscheisse, Erfahrungen in Extremsituationen wie der Begegnung mit der fiesen Qualle oder dem Wunsch nach Babyscheisse weiterhin lesen. Damals, als carpe-diesen-scheiss-diem quasi High season und damit seine beste Performance hatte, hätte ich nie nie nie gedacht, dass mich dieses Thema einmal so verfolgen würde, wie es damals das Thema „Herzchenscheisse“ tat. Ein halbes Leben lang habe ich schließlich versucht nicht schwanger zu werden und war mir sicher, sobald ich einmal die Pille vergessen würde, würde sofort ein Kind in meinem Bauch entstehen. Nun gut 3 Jahre danach, kann ich Euch sagen, dass das sicherlich passieren kann, ich aber eindeutig zu dem einen von fünf Paaren gehöre, wo das eben nicht der Fall ist. Trotz Kinderwunsch kommt es bei jedem fünften Paar nicht zu einer Schwangerschaft – und das gilt sogar für Eltern, die bereits ein Kind haben und sich ein weiteres wünschen. Insgesamt rechnet man mit 1,4 Millionen Deutschen, die ungewollt kinderlos sind. Aber ganz langsam und von vorn. (mehr …)

Wird es ein Come Back geben?

Hallo!
Hallllooooooooooooo?

Ist noch jemand hier? Ist ja schon etwas staubig hier geworden seit meinem letzten Blogeintrag.

Der letzte Eintrag ist nun schon über 3,5 Jahre her. Es ist viel passiert oder irgendwie auch nichts. Mein Singlefenster (Sorry, Brad!) bleibt weiterhin geschlossen und ich kann daher auch keine neuen Tindererfahrungen mit Euch teilen. Mein Backpackertussi Dasein liegt ein wenig brach, was mir leider gar nicht gefällt, aber es sind andere Themen hinzugekommen.

G. und ich werden heiraten! Wenn man so die vergangenen Beiträge hier liest, kann mans kaum glauben, dass ich tatsächlich den Richtigen für mich gefunden habe. (mehr …)

Au revoir

Liebe Leser,

mein Blog ist heute zwei Jahre alt geworden. Es ist verrückt, was in diesen zwei Jahren alles passiert ist und was ich alles erleben durfte. Vom Tinderdate zum Beziehungsanfänger. Reisen ins Unbekannte. Abenteuer hier und da. Im Blog geht es um Alltagssituationen, die Liebe (aka Herzchenscheisse) und um Gänseblümchen. Im letzten Beitrag habe ich einige Erinnerungen an meine Kindheit verarbeitet und bin doch stets sehr dankbar für die zahlreichen lieben Menschen in meinem Leben. (mehr …)

Kurz vor sieben

Manchmal wünsche ich mir es wäre noch einmal kurz vor sieben und es gibt Abendessen in unserer alten Küche an dem alten rustikalen Holztisch mit der gemütlichen Sitzecke. Mama hat Hagebuttentee gekocht, schneidet Brot und hat die Wurst und den Käse dekorativ auf einer Holzplatte zusammengestellt. In der Küche ist der Ofen angeheizt und meine Katze liegt neben mir auf der Sitzbank, zusammengerollt zu einem schwarzweißen Knäul. Papa kommt gerade nach Hause, legt seine Tasche im Flur ab und gibt uns Mädels einen Kuss zur Begrüßung. Seine Sachen riechen nach Werkstatt. Ich mag den Geruch. (mehr …)

Die Trennung von Brangelina

Die Trennung von Brangelina ist zurzeit in aller Munde. Der Bundestag könnte über Nacht eine Pokemonsteuer einführen und keiner würde es merken. Sogar das Regionalfernsehen berichtet über die Folgen der Trennung von Brangelina. Das zeigt uns mal wieder wie stark die Globalisierung vorangeschritten ist und manchmal auch irgendwie wehtun kann. Spiegel Online widmet der Trennung gleich fünf (in Zahlen 5!) Artikel und selbst carpe diesen scheiss diem kann die Trennung von Brad und Angi nicht vollkommen unkommentiert lassen. Gab es auf ARD eigentlich einen Brennpunkt wegen Brangelina? Und wenn nein, warum nicht? Wahrscheinlich wird man noch in 50 Jahren fragen: „Wo warst Du damals als sich Brangelina trennten?“ (mehr …)

Backpacken ist anders Ü30

Leider habe ich mit dem Backpacken ziemlich spät in meinem Leben begonnen. Ich war 30, Single, hatte Zeit und ein bisschen Geld zur Verfügung. Vorher gab es ein paar Roadtrips mit Freunden, den ein oder anderen Hotelurlaub oder Zelten am Baggersee. Als Student hat man bekanntlich ja nicht so viel Geld in der Tasche, aber wenn ich ehrlich bin hatte ich Dank meines Nebenjobs und der Unterstützung meiner Eltern immer genug für einen kleinen Urlaub übrig. Warum ich nicht schon damals Low Budget nach Asien gereist bin, kann ich heute nicht mehr beantworten und bedauere es sehr. Mensch sei zeitig weise… Zum Glück habe ich in den letzten Jahren diesbezüglich ja einiges aufgeholt.

Ü30 Backpacking unterscheidet sich jedoch dezent von dem was der eigentliche Backpacker so macht. Wie genau?   (mehr …)

Woher weiß ich ob er der Richtige für mich ist?

Ich weiß einige von Euch haben lange darauf gewartet und werden furchtbar erleichtert sein, wenn sie feststellen, dass ich heute auf meinem Blog die Fragen aller Fragen kläre:

Wie erkenne ich ob ER der Richtige für mich ist? (mehr …)