Backpackertussi

Backpacken ist anders Ü30

Leider habe ich mit dem Backpacken ziemlich spät in meinem Leben begonnen. Ich war 30, Single, hatte Zeit und ein bisschen Geld zur Verfügung. Vorher gab es ein paar Roadtrips mit Freunden, den ein oder anderen Hotelurlaub oder Zelten am Baggersee. Als Student hat man bekanntlich ja nicht so viel Geld in der Tasche, aber wenn ich ehrlich bin hatte ich Dank meines Nebenjobs und der Unterstützung meiner Eltern immer genug für einen kleinen Urlaub übrig. Warum ich nicht schon damals Low Budget nach Asien gereist bin, kann ich heute nicht mehr beantworten und bedauere es sehr. Mensch sei zeitig weise… Zum Glück habe ich in den letzten Jahren diesbezüglich ja einiges aufgeholt.

Ü30 Backpacking unterscheidet sich jedoch dezent von dem was der eigentliche Backpacker so macht. Wie genau?   (mehr …)

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Vietnam, Vorsätze, Verbalinkontinenz

Da bin ich wieder. Fünf lange Wochen in Südostasien mit traumhaften und einzigartigen Erlebnissen liegen hinter mir.

An einem der letzten Tage bin ich von einem Boot bei strahlendem Sonnenschein ins dunkelblaue Meer gesprungen (und musste mir dabei – voll mädchenhaft die Nase zu halten). Weil das mit den Fotos nicht so gut geklappt hat, musste ich sogar 3x springen und der Guide hat trotzdem kein anständiges Bild zustande gebracht: (mehr …)

Old school

Manchmal bin ich ja ein bisschen old school. Dann schreibe ich auch gern mal selbstgebastelte Weihnachtskarten und persönliche Briefe. Postkarten oder Briefe im Briefkasten von Freunden empfinde ich wie ein Geschenk. Ihm habe ich gestern auch etwas geschrieben und dabei ist mir aufgefallen, dass ich von ihm noch nie etwas Handgeschriebenes gesehen habe. Ich weiß also gar nicht wie abgrundtief hässlich oder göttlich schön seine Schrift so ist. Männer haben ja in der Regel eh nicht so eine schöne Handschrift. Und irgendwie würde das auch ein bisschen zu ihm passen.

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Eine Liebeserklärung an Rom

Ich glaube fast jeder trägt eine große Liebe in sich zu einem bestimmten Land oder einer bestimmten Stadt. Vielleicht die Stadt in der man aufgewachsen ist, in der man einen unvergesslichen Urlaub erlebt hat oder in der man alle Sommerferien verbracht hat. Bei mir ist es die Stadt, in der ich ein Jahr als Au Pair verbracht habe. Zum ersten Mal auf eigenen Beinen stehen, eine fremde Kultur und fremde Menschen kennenlernen und neue Erfahrungen fernab von zu Hause und ohne Mama an meiner Seite machen. Goethe hat mal gesagt: „…denn an diesen Ort knüpft sich die ganze Geschichte der Welt an, und ich zähle einen zweiten Geburtstag, eine wahre Wiedergeburt, von dem Tag, da ich Rom betrat.“ Und genauso fühlt es sich für mich an. Auch wenn das natürlich ein bisschen übertrieben und kitschig klingt.

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Auf den Philippinen mit Tao Philippines, von Palawan und dem Leben in Freiheit

Es ist schon wieder über ein Jahr her dass ich allein auf den Philippinen war, aber ich muss noch oft an diesen traumhaften Inselstaat denken, der mich so liebevoll und herzlich willkommen geheißen hat. Bevor ich von Bangkok nach Manila flog tourte ich etwas mehr als 3 Wochen zusammen mit A. (der besten Backpackingbegleitung die ich kenne) durch Thailand. Ich war also dank zahlreicher Massagen, Sonnentage, mehreren Ananassäften mit Sang Som und netten Reisebekanntschaften bereits tiefenentspannt. (mehr …)

Allein reisen heißt nicht allein bleiben, nur allein starten.

Allein in den Urlaub fahren konnte ich mir lange nicht vorstellen. Irgendwie klingt es ein bisschen befremdlich und beängstigend. Allein im Restaurant sitzen und mit niemanden darüber schwärmen wie lecker oder wie unglaublich eklig das Essen in fremden Ländern ist, allein am Strand liegen und anderen beim Beachvolleyball spielen oder baden zuschauen, allein mit einem Buch im Café sitzen und glücklichen Menschen zuschauen, wie sie ihre Erlebnisse und Eisbecher miteinander teilen.

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Mañana banana – Eine Reise nach Kuba ersetzt den Psychiater

Nach meinem fast 3 wöchigen Trip nach Kuba bin ich wieder ganz mit mir im Reinen. Meine Augen leuchten, braungebrannt und zufrieden begrüße ich die Tage. Fremde Leute erhalten von mir ein Lächeln, ich helfe der Nachbars Omi mit ihren Einkäufen und ich flirte mit dem Typen, der mir eine Wurstsemmel verkauft.

Danke Kuba! Danke an all die kubanischen Muchachos, die das innerhalb kurzer Zeit geschafft haben. Ich kann nur sagen eine Reise nach Kuba ist besser als ein Gang zum Psychiater.

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Der ultimative und streng geheime Tipp gegen Quallenverbrennungen in Malaysia

Begegnungen mit seltenen Tieren rufen bei mir immer Glücksgefühle hervor. Als ich das erste Mal einen Wal in Neuseeland sah, kam ich aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Die Mundwinkel ließen sich auch nach mehreren Tagen nicht nach unten bewegen. Als ich mit wilden Delphinen schwamm, klopfte mein Herz so laut und schnell, dass ich dachte es zerspringt gleich. Und als ich das erste Mal einem Elefanten den Rüssel streicheln durfte (Ja, ich bitte hier alle Doppeldeutigkeiten zu vernachlässigen. Ich rede tatsächlich von Elefanten und ihren Riechorganen), musste ich vor Glück laut jauchzen. Meine Begegnung mit der fiesen, malaysischen Feuerqualle, war allerdings kein gesegneter Moment.

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„Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!”

Seit heute gibt es auf meinem Blog eine neue Kategorie, die sich mit einer meiner größten Leidenschaften beschäftigt (neben der Leidenschaft fremde Gespräche in der Ubahn zu belauschen (z.B. über deren Liebesleben, Kochrezepte, Restaurantempfehlungen oder dem Lästern über noch fremdere Menschen), dem Schreiben von Texten über Wirtschaft, Politik und Wetter unbedeutende Sachen, die meinen Alltag bestimmen und der Leidenschaft zu Sushi mit Frischkäse): dem Reisen.

Bevor Ihr denkt: Scheiße, jetzt kommt die auch noch mit so scheiß Reisetipps wie man sie auf anderen drölfmillionen Blogs lesen kann und dann nur Fernweh bekommt und sich fragt wie die Leute das alles finanzieren, wenn diese 6 Monate durch die Welt tingeln, wartet noch kurz und lest weiter.

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