freunde

Wenn Freundinnen Mamas werden…

Seit letztem Wochenende bin ich bei Ella, einer Freundin die ich vor mehr als 10 Jahren bei einem gemeinsamen Praktikum kennengelernt habe. Wir haben uns gleich an unserem ersten Tag kennen (und lieben) gelernt. Manchmal trifft man im Leben so Personen, die man auf Anhieb sehr mag. Wir waren beide Single, sind zusammen um die Häuser gezogen, haben uns unsere Lebensgeschichten erzählt, saßen mit Picknick in der Sonne und haben einfach unsere gemeinsame Zeit unwahrscheinlich genossen. Auch nach dem Praktikum sind wir trotz unterschiedlicher Wohnorte in engen Kontakt geblieben. Wir feierten Silvester zusammen, fuhren zusammen in den Urlaub, besuchten uns und unterstützten uns gegenseitig bei der ersten Job- und Männersuche nach dem Studium. Auch als wir beide in Beziehungen steckten blieb zwischen uns alles beim Alten, was nicht selbstverständlich ist. Denn viele meiner Freundinnen veränderten sich in Beziehungen und damit auch unsere Freundschaften. (mehr …)

Vietnam, Vorsätze, Verbalinkontinenz

Da bin ich wieder. Fünf lange Wochen in Südostasien mit traumhaften und einzigartigen Erlebnissen liegen hinter mir.

An einem der letzten Tage bin ich von einem Boot bei strahlendem Sonnenschein ins dunkelblaue Meer gesprungen (und musste mir dabei – voll mädchenhaft die Nase zu halten). Weil das mit den Fotos nicht so gut geklappt hat, musste ich sogar 3x springen und der Guide hat trotzdem kein anständiges Bild zustande gebracht: (mehr …)

Facebook Likes

Ich gebe zu ich bin ein wenig verschwenderisch geworden was meine Facebook Likes angeht. Ich like gern Artikel vom Postillon, die Profilbilder von meinen Liebsten, Streetart, Reisebilder und den ein oder anderen Musiker. Aber es gibt Leute in meinem Netzwerk die sind mir wirklich unheimlich. Ja, ich muss es leider so nennen. Die verkaufen für ein Like ihren linken Zeh (und zwar den großen) oder ihre Oma. Im Laufe meines Facebooklebens haben mich tatsächlich schon Nachrichten wie die Folgenden erreicht. Ihr werdet schnell merken, welcher Teil der Nachricht frei dazu erfunden ist. Aber mich erreichen diese Worte genauso wie die eigentliche, ursprüngliche Nachricht. (mehr …)

Liebe auf den ersten Blick

Es ist nun schon fast 5 Jahre her. Ich war noch neu in der Stadt und kannte mich nicht aus. Ich stand vor der Bar, vor der wir uns verabredet hatten und wartete gespannt auf Dich. Wir „kannten“ uns noch aus der Heimat, wobei kannten der falsche Ausdruck ist. Mehr als ein freundlicher Gruß war damals nicht drin. Schon früher fand ich Dich immer sehr hübsch und so sympathisch. Mochte Deine lockere Art. Aber mehr als ein kurzes Gespräch an der Uni war nie drin. Du warst damals ja auch in einer Beziehung wie ich später erfuhr und ich hatte ein paar lockere Geschichten und später ebenfalls einen Freund. Wir hatten keine Chance uns näher kennenzulernen oder besser gesagt nutzen wir die Chance einfach nicht.
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34 und immer noch nachts Kekse im Pyjama essen und über Jungs tratschen

Heute ist es also mal wieder so weit. Geburtstag. Ich mache den Turn und werde 34. Gleich fahre ich mit den Liebsten der Lieben (einer reinen Mädchentruppe, weil Jungs ja meistens blöd sind) in den bayrischen Wald auf eine Hütte. Dort werden wir das Wochenende zusammen verbringen: Pyjamas tragen, Kekse essen, über Jungs reden, uns gegenseitig die Nägel lackieren, in der Sonne sitzen und verstecken spielen. So wie damals. Manches ändert sich einfach nicht und das ist auch gut so.

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glücklich

Erinnert Ihr Euch noch an mein Vorhaben im Jahr 2015 alle glücklichen Momente in einem Glas zu sammeln? Seit meinem Kubaurlaub im März / April sind wahnsinnig viele kleine, bunte Zettelchen in diesem Glas gelandet. Ja, klar! Jetzt bin ich ja auch ein bisschen verknallt (oder vielleicht sogar schon an der Schwelle zum verliebt sein), da macht natürlich alles viel mehr Spaß… aber tatsächlich füllen Momente mit Freunden immer noch die meisten der Zettelchen im Glas.

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Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?

Gestern war kalendarischer Sommeranfang und hier waren es ganze 15 °C und hat herrlich geregnet. Okay, der Regen war wärmer als der im März, April und Mai, fiel senkrechter und es ging kaum Wind – aber mal ehrlich: Soll DAS der Sommer 2015 sein? Inzwischen fragt nicht nur Rudi Carrell wann es mal wieder richtig Sommer wird, sondern auch ich. Wann gibt es mal wieder mehrere Tage am Stück Sonnenschein und 30C? Wann kann ich endlich meine ganzen tollen Pläne für den Sommer umsetzen?

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Allein reisen heißt nicht allein bleiben, nur allein starten.

Allein in den Urlaub fahren konnte ich mir lange nicht vorstellen. Irgendwie klingt es ein bisschen befremdlich und beängstigend. Allein im Restaurant sitzen und mit niemanden darüber schwärmen wie lecker oder wie unglaublich eklig das Essen in fremden Ländern ist, allein am Strand liegen und anderen beim Beachvolleyball spielen oder baden zuschauen, allein mit einem Buch im Café sitzen und glücklichen Menschen zuschauen, wie sie ihre Erlebnisse und Eisbecher miteinander teilen.

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Carpe diesen scheiss diem und zwar JETZT!

Ich glaube ich kenne nicht viele Menschen die von sich selbst behaupten glücklich zu sein. Noch nicht einmal zufrieden sind sie. Ständig sind wir am meckern. Es ist zu kalt. Ich hab zu viel Arbeit. Mein Freund hat einer Anderen hinterher geschaut. Ich weiß nicht was ich mit meinem Leben anfangen soll. Im Fernsehen läuft nur Mist. Die Mieten sind zu teuer. Das Essen schmeckt nicht. Ich muss zu früh aufstehen. Mein Chef nervt. Der Bachelor steht auf die falsche Blondine und Dschungelkönigin ist die Falsche geworden. Ich hab zu wenig Zeit. Bis der Mann kommt, den ich will bin ich 67. Ich bin zu alt. Erwachsen werden ist blöd. Früher war alles besser. In Zukunft muss alles besser werden.

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Ich sage Daaaaankeschön!

Nachdem das mit dem Prinzessinnen Dasein nicht so gut geklappt hat (Bisher: Keine Krone! Kein Prinz! Kein Schloß! Kein Kleid! Kein Frosch! Kein Bär! Einfach gar nichts hat geklappt!), bin ich nun seit Mittwoch wieder im Büro und starre meinen Bildschirm an. Er starrt zurück und scheint darauf zu warten dass ich irgendetwas für oder mit ihm tu. Nach ca. 2 stündigem gegenseitigem Starren in mein unglaublich gefülltes Emailpostfach, finde ich den Browser und öffne Facebook. Nur mal kurz schauen, was so los ist bei meinen Freunden und Bekanntschaften und äh – Leuten, die ich nur einmal im Leben getroffen habe, aber die alle ein scheinbar viel interessanteres Leben als ich führen. Kirsten grinst mich ganz oben auf meiner Timeline aus Kambodscha an, vor ihr ein Teller frittierter Taranteln. Ob sie die Dinger wirklich probiert hat? Martin ist jetzt in Kuala Lumpur. Schön für ihn. Christine hat ihr Profilbild geändert. Man sieht sie nur von hinten. Sie starrt aufs Meer. Soll wohl verträumt-sehnsüchtig wirken. Ich starre nur in meinen Bildschirm. Immer noch. Aber Facebook ist immerhin interessanter als mein Emailpostfach.

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